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Was kostet ein 3D-Druck? Die Faktoren hinter dem Preis

Zwei gleich grosse Teile können unterschiedlich viel kosten. Der Grund liegt selten in der Grösse allein – hier sind die Faktoren, die den Preis wirklich bestimmen.

Materialverbrauch

Entscheidend ist nicht die Aussenmasse, sondern das tatsächlich gedruckte Volumen. Ein hohler Körper mit 15 % Füllgrad braucht einen Bruchteil des Materials eines massiven Blocks.

Druckzeit

Die Druckzeit skaliert mit Höhe, Schichthöhe und Detailgrad. 0.08 mm Schichten liefern eine sehr feine Oberfläche, brauchen aber ein Vielfaches der Zeit von 0.24 mm.

Praxistipp: Für Funktionsteile reicht meist 0.2 mm – die feine Auflösung lohnt sich vor allem bei sichtbaren Rundungen und Miniaturen.

Geometrie und Stützstruktur

Überhänge über etwa 45° benötigen Stützmaterial. Das kostet Material, Zeit und Nachbearbeitung. Oft lässt sich das durch eine andere Ausrichtung oder eine kleine Konstruktionsänderung vermeiden – darauf schaue ich bei jeder Datei.

Nachbearbeitung

Stützstrukturen entfernen, Oberflächen glätten oder Gewindeeinsätze von M2 bis M8 einpressen sind Handarbeit und fliessen separat in die Offerte ein.

Stückzahl

Ab mehreren Teilen sinkt der Preis pro Stück: Rüstzeit und Vorbereitung verteilen sich, und mehrere Teile lassen sich gemeinsam auf dem Druckbett platzieren.

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